Linke Liste an der HUB - LiLi

About aka Selbstdarstellung

Linke Liste an der HUB – LiLi

Wir sind

…eine parteiunabhängige Hochschulgruppe mit vielen Menschen, die in verschiedenen politischen Zusammenhängen leben und arbeiten. Wir halten an einer grundlegenden Gesellschafts- und Wissenschaftskritik fest, wie sie sich durch die gesellschaftlichen Widersprüche immer wieder aufdrängt und richten unsere praktischen Interventionen in den Gremien, auf dem Campus und nicht zuletzt außerhalb der Uni darauf aus.

Durch die vielfältigen Themenschwerpunkte der Listenmitglieder arbeitet die LiLi zu AntiFa-/AntiRa, Migrationspolitik, critical whiteness, Enthinderungspolitik, Sexismus, Anti-Atom, Gender, Feminismus und Medien. Dazu publizieren wir, schaffen und gestalten Freiräume wie das Bandito Rosso mit und sind außerdem im RefRat, in universitären Gremien und den Fachschaften aktiv.

Was wir wollen

Universitäten unterliegen in ihrer Funktion als staatliche Bildungseinrichtungen den heutigen Herrschaftsprinzipien. Hier werden nicht nur diskriminierende geschlechtliche, soziale, rassistische und ökonomische Hierarchien stillschweigend reproduziert, sondern noch »wissenschaftlich« untermauert. Politik an der Universität beinhaltet daher Wissenschaftskritik und die Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle als Studierende, jenseits der Karriereplanung.

Nicht zuletzt deshalb fordern wir Studienbedingungen, die es allen ermöglichen, sich neben den technischen Qualifikationen auch humanistisch-kritisches Denken anzueignen. Stattdessen wird den Studierenden die Möglichkeit zum selbständigen und hinterfragenden Wissenserwerb verstellt. Ein Studium muss für jeden Lebensentwurf Raum bieten, und zwar gleichberechtigt und enthindert.

Eltern oder Studierende, die arbeiten müssen, dürfen beispielsweise durch Anwesenheitspflicht nicht ausgeschlossen werden. Im Bereich Enthinderung gibt es noch viel zu tun. Z.B. sind nicht alle Gebäude Rolli-gerecht und die Bezahlung von GebärdensprachdolmetscherInnen ist für jedes Seminar ein neuer Kampf. Ein kleiner Schritt war die Einführung von deutscher Gebärdensprache (DGS) am Sprachenzentrum, die wir mit viel Überzeugungsarbeit und einer Unterschriftenaktion durchsetzen konnten. Auch subtilere Barrieren wie ein kontinuierlich im Preis steigendes Semesterticket, das bereits Zwangsexmatrikulationen verursachte, müssen abgebaut werden.

Wir wenden uns gegen Studiengebühren jeder Art.

Durch die Einführung von BA/MA Studiengängen wurde das Studium verschult und die Selektion nach Leistung verschärft. Wir fordern schrankenlosen Zugang zum Master für alle BA-AbsolventInnen. Wir fordern viel mehr fair bezahlte unabhängige DozentInnen und kämpfen gegen aktuelle Entwicklungen, in denen die Lehre vernachlässigt und die prestigeträchtigere Forschung – Stichwort Exzellenzcluster – voranstellt wird.
Die Uni ist auch ein Raum, an dem Studierende viel Zeit verbringen. Diesen Raum wollen wir mitgestalten. Dafür wollen wir mehr unkommerzielle Treffpunkte, Tische und Bänke auf den Fluren, mehr strukturelle Unterstützung für die Fachschaften und eine unkomplizierte Raumvergabe für studentische Veranstaltungen!

Und jetze?

Wir wollen weiterhin linke studentische Strukturen ausbauen und unterstützen. Durch eine linke Mehrheit im StuPa wurden Projekte wie das Sozial- und Rechtsberatungssystem, der Kinderladen, die Fahrradwerkstatt HUBschrauber, der Medienraum, die RefRat-Zeitung HUch!, der Krähenfuß, der Sozialfonds und das Semesterticketbüro verwirklicht.

Die Fachschaften sind eine wichtige Basis für studentische Mitsprache und die Demokratisierung der Hochschule. Sie sollen keine bloßen ServiceCenters sein. Wir unterstützen euch von links!


Für ein linkes, parteiunabhängiges StuPa und linke Politik an der Uni, über die Uni hinaus und mehr Mitbestimmugsrecht und Einflussmöglichkeiten aller Studierenden auch außerhalb des StuPa und anderer Gremien!

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